Schallschutz ist nicht nachrüstbar.

Planen Sie den erhöhten Schallschutz von Anfang an ein!

sia 181 – Schallschutz im Hochbau ist nicht Bestandteil des Auftrags. Im Rahmen der Regelwerke zu Bausakustik und Schallschutz wird er als erfüllt betrachtet.

Mit Normen sind in der Regel die Mindestorderungen festgelegt. Wird ein höherer Schallschutz verlangt, muss er vertraglich festlegen werden.

Der Auftrag beinhaltet ausschliesslich die statiische Raumakustik, will heissen die Nachhallzeit nach Sabine und deren Verlauf zur Eruirung von Abnormitäten. Auf die erweiterten raumakustischen Parameter welche seit dem Jahr 2000 mit einer ISO-Norm festgelegt sind, wurde verzichtet.

Jede Art von Rämen, in denen Sprache und/ oder Msuik dargeboten wird, benötigt eine differenziert auf die Anwendung des Raums eingestellte Raumakustik. Abklärungen auf der Basis statistischer Raumakustik können mit 181-1 Akustik, durchgeführt werden. Zahlreiche weitere Parameter und die Messmethoden sind in verschiedenen anderen Regelwerken festgelegt. Sogar in einem kleinen Büro oder einem Wohnzimmer, kann die Raumakustik mit geringem Aufwand deutlich verbessert werden, falls diese Parameter zum Einstellen der Akustik berücksichtigt werden.

Der Akustiker empfiehlt, von Anfang einen erfahrenen Raumakustiker in die Planung einzubeziehen, der sich nebst Schallschutz mit Musik, den Instrumenten und der damit verbundenen Aufführungspraxis auskennt.Es ist wichtig, Bedürfnisse und Anforderungen detailliert vertraglich festzulegen.

Die Orgel wird gemeinhin als Königin der Instrumente bezeichnet. Kein Instrument wie die Orgel ist so eng mit dem Raum und somit mit der Akustik des Raums verbunden. Kein anderes Musikinstrument verfügt ausserdem über den riesigen Tonumfang einer grossen Orgel. Obschon der Hörbereich bei 16 Hz entsprechend dem Subkontra-C auf der Orgel beginnt, gab es im Mittelalter Orgeln, welche bis 8 Hz zum Subsubkonta-C, in den unhörbaren Infraschall hinunterreichten. Der Zweck der tiefen Töne war damals der Gleiche wie heute im Kino, insbesondere bei starken Effekten: die bereits unhörbaren Bässe werden über das Skelett und die Organe wahrgenommen verstärken den empfundenen Eindruck deutlich — „es geht buchstäblich unter die Haut“.

Das Handwerk des Orgelbauers beginnt in der Antike ca. 200 v.Chr. Im Mittelalter ab dem 10 Jahrhundert erreichte das moderne Handwerk des Orgelbauers. Das Handwerk ist, zählt man die Antike mit 2000 Jahre alt. Der moderne Orgelbau zum ersten Mal in der Winchester Cathedral erwähnt, ist rund 100 Jahre alt.

An den Physikalischen Prinzipien, sei es Tonhöhe, Obertongehalt und Lautstärke hat sich nichts verändert. Es sind die Werkzeuge des Orgelbauers um eine Orgel auf den Raum in dem sie stehen soll so anzupassen, dass Lautstärke, Transparenz und Registerdurchsichtigkeit den Ansprächen genügen. Dazu benötigt der heutige Orgelbauer die raumakustischen Eigenschaften des Raums.

Nach wie vor ist eine der wichtigsten raumakustischen Kenngrössen die Nachhallzeit, welche bei diesem Auftrag sehr genau gemessen wurde denn die spektrale Kurve, der Nachhallzeitverlauf liefert dem Orgelbauer wesentliche Informationen zur Dimensionierung der einzelnen Pfeifen.